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Aktuelles & Aktion

Aktuelle Veranstaltungen



Anbinden statt Abhängen - Der Stundentakt für den Filzenexpress kommt; Läuft das verbesserte ÖPNV-Angebot an Pfaffing und Albaching vorbei?
Montag, 27. Januar 2014 um 19:30 Uhr im Gemeindesaal Pfaffing

Werden wir „angebunden“ oder „abgehängt“, ist die Frage, die sich die Einwohner von Pfaffing und Albaching (beide Landkreis Rosenheim) stellen müssen, wenn es um ihr morgendliches Fortkommen und abendliches Heimkommen geht. Beide Ortschaften sind abseits der Bahnlinie gelegen, deren Stationen bisher mit dem Bus erreicht werden mussten und nicht eben häufige Verbindungen boten. Bald aber stehen Verbesserungen an:
Ab Dezember 2014 soll der Filzenexpress von Reitmehring (Wasserburg-Bhf) nach Grafing-Bhf und weiter (meist ohne umzusteigen) zum Münchener Ostbahnhof in beide Richtungen stündlich verkehren. Mindestens zwischen 6 Uhr morgens bis 23 Uhr abends, in jeweils 50 Minuten. Eben richtig, um nach einem Konzertbesuch in München den Zug noch zu erwischen, oder nach einem Bummel durch Wasserburg heim zu kehren.
Damit könnte der Schiene als staufreie, schnelle Verbindungsachse Vorrang eingeräumt werden, gäbe es nicht parallel den Busverkehr, der der neuen Zugverbindung unnötige Konkurrenz macht. Hier können Synergieeffekte wirksam werden, denn keineswegs müssen die bisherigen Busverbindungen gekürzt werden. Im Gegenteil: die Busse können Zubringerdienste leisten. Verbesserungen für die Fahrgäste sind hier möglich, denkt man an eine noch dichtere Vernetzung des Busverkehrs zwischen den einzelnen Flächengemeinden links und rechts der Gleise und den Haltestationen des Zuges. Diese Umgestaltung des Busangebotes muss sinnvoll vorgenommen werden und vor allem Fahrgast orientiert erfolgen.
Die Agenda21-Gruppe Pfaffing möchte zusammen mit der Wasserburger Ortsgruppe PRO Bahn Lösungsmöglichkeiten diskutieren. Eingeladen sind alle interessierten Fahrgäste und 5 Experten, die sich Fragen und Anregungen der Öffentlichkeit stellen:
Hans Zagler, Geschäftsführer der „Rosenheimer Verkehrsgesellschaft m.b.H.“ (ROVG), deren eine Hauptaufgabe in der Koordination des ÖPNV (Bus/Bahn) in Stadt und Landkreis Rosenheim besteht.
Michael Schmidt, Niederlassungsleiter Marketing der „Regionalverkehr Oberbayern GmbH“ (RVO), die als Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) den Großteil des bisherigen Busnetzes abdeckt.
Matthias Krause, Teamleiter Fahrgastmarketing der Südostbayernbahn (SOB), die die Schienenachse schon jetzt mit ihren Zügen bedient.
Lorenz Ostermaier, 1. Bürgermeister der Gemeinde Pfaffing, ist quasi der Gastgeber und wird engagiert mitdiskutieren, um eine erfolgreiche Zukunft des ÖPNV in seiner Gemeinde zu sichern.
Thomas Kauderer, stellvertretender Vorsitzender von PRO BAHN Oberbayern kämpft seit der Gründung von Pro Bahn erfolgreich für den Erhalt des „Filzenexpress“.

Archiv

Stundentakt statt Stilllegung - Über die Zukunft des Bahnhofs Steinhöring und die Strecke Wasserburg-München
Mittwoch, den 16.10.2013 um 19:00 Uhr In der Mehrzweckhalle des BZ Steinhöring

Der Filzenexpress von Wasserburg nach Ebersberg und weiter nach München wurde jahrzehntelang von Bahn und Politik vernachlässigt. In den 1980er Jahren sollte er sogar stillgelegt werden. Seit 1995 fahren wieder regelmäßige Züge, wenn auch nur im Zwei-Stunden-Takt. 2004 begannen die Baumaßnahmen zur Ertüchtigung der Strecke, aber im Fahrplan hat sich seither nicht viel geändert.

Nach dieser langen Vorgeschichte soll nun im Herbst 2014 mit einem Paukenschlag alles besser werden. Steinhöring ist als Kreuzungsbahnhof geplant. Damit wird ein durchgehender Stundentakt möglich. Außerdem sollen die täglichen Verkehrszeiten wohl ausgeweitet werden: Was andernorts schon lange selbstverständlich ist, wird also vielleicht auch in unserer Region entlang des Filzenexpress lang ersehnte Realität: Jede Stunde, jede Richtung von frühmorgens bis spätabends.

Aber noch ist von den Bauarbeiten in Steinhöring nichts zu sehen und der zukünftige Fahrplan ist noch nicht veröffentlicht. Die PWG Steinhöring und der Fahrgastverband PRO BAHN laden deshalb zu einer Informationsveranstaltung ein, bei der die Verantwortlichen des neuen Filzenexpress die Baumaßnahmen und den geplanten Fahrplan erläutern.

Als Referenten stehen Peter Högl von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) sowie Denis Kollai und Mathias Krause von der Südostbayernbahn (SOB) Rede und Antwort.

Auch der Fahrgastverband PRO BAHN, der sich seit Jahrzehnten für den Ausbau des Filzenexpress eingesetzt hat, wird seine Sichtweise zu den geplanten Veränderungen darstellen. Nach diesen Kurzvorträgen stellen sich die Referenten den Bürgerfragen.

Die PWG Steinhöring und PRO BAHN freuen sich über Ihren Besuch zu dieser Informationsveranstaltung

Salzburg am Inn? - Die Renaissance der Bahn im ländlichen Raum
Am Montag, 7. Oktober 2013 um 19:00 Uhr im Gasthaus Paulanerstuben (Marienplatz 9, Wasserburg a. Inn)

Vortrag und Diskussion mit Dir. KR Gunter Mackinger (Direktor und Betriebsleiter der Salzburger Lokalbahnen)

Weltweit muss um den Erhalt und die Modernisierung von Regionalbahnen als »Bahn in der Fläche« gekämpft werden. Doch im Salzburger Land scheinen die Uhren anders zu gehen. 2008 wurde vom Land Salzburg die Bahn von Zell am See nach Krimml übernommen, von über 50 km waren nur mehr 25 km in Betrieb. Bereits 2010 konnte die Gesamtstrecke wieder in Betrieb genommen werden – heute verkehren dort modernste Züge mit 80 km/h und die Fahrgastzahlen haben sich mehr als verdoppelt.

Doch es kommt noch besser – gegenüber Tittmoning liegt der Markt Ostermiething als regionales Oberzentrum. Die Lokalbahn von Salzburg endet seit den 1950er Jahren im 3 km entfernten Trimmelkam. Für die Region um Ostermiething ist die Frage eines Bahnanschlusses zur Existenzfrage für eine weitere gedeihliche und prosperierende Entwicklung geworden. Die letzten Jahre wurden alle Vorbereitungen für den Bahnbau getroffen und noch 2013 soll die Verlängerung der Salzburger Lokalbahn von Trimmelkam nach Ostermiething – sogar mit einer Option auf die Verlängerung in Richtung Tittmoning – begonnen werden. Mit der Fertigstellung ist 2014/15 zu rechnen. Nur 56 km südlich von Wasserburg bekommt der Markt Ostermiething mit rund 3.000 Einwohnern einen neuen Regionalbahnanschluss – ohne vormals je an das Eisenbahnnetz angeschlossen zu sein.

Anhand beider Beispiele wird Gunter Mackinger Wirkungen und Nutzen von Regionalbahnen im ländlichen Raum darlegen.

Bewegter Ortstermin auf 4,2 Kilometern! Begehung der Wasserburger Stadtstrecke

Bewegter Ortstermin auf 4,2 Kilometern! Unter diesem Motto lädt PRO BAHN Wasserburg zu einer Begehung der Wasserburger Altstadtbahn. Politiker, Journalisten und Bürgern können sich so »unterwegs« im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild machen vom Zustand der Strecke Reitmehring - Wasserburg Stadt und sich die finanziellen und konzeptionellen Aspekte der Reaktivierung erläutern lassen. Die Wanderung startet um 13 Uhr am Bahnhof Wasserburg (Reitmehring).

110 Jahre nach Gründung der Altstadtbahn und 26 Jahre nach dem Dammrutsch soll die Begehung der unterbrochenen Strecke Lösungen zur Wiederbelebung der Altstadtbahn aufzeigen. Eine Reaktivierung wäre ein großer Gewinn für die Wasserburger, aber auch eine Attraktion für die Besucher Wasserburgs.

Nach vielen Veranstaltungen und Infoständen zeigt sich mittlerweile ein wachsendes Interesse der Bürger an der Wiederbelebung der Altstadtbahn.
Die Wasserburger PRO BAHN Gruppe freut sich auf viele Teilnehmer an der kleinen Wanderung.

Im Anschluss an die Begehung treffen sich die Teilnehmer im Wasserburger Bio-Markt gegenüber vom Altstadt-Bahnhof zur Stärkung und zum Gedankenaustausch. Bereits zugesagt haben Maria Noichl (MdL) und Ewald Schurer (MdB) von der SPD, sowie Beate Walter-Rosenheimer (MdB) und Claudia Stamm (MdL) von den Grünen. Andreas Braun (BayernBahn, angefragt), Daniel Preis (RSE), Walter Neumayer (Innrail) und Norbert Moy (PRO BAHN Oberbayern) vertreten das Bewerberkonsortium, das die Bahnstrecke übernehmen möchte.

Interview mit dem Sprecher der PRO BAHN Ortsgruppe Wasserburg Bernd Meerstein auf rfo.de: [Video anstehen]
Bahn frei statt bahnfrei - So klappt die Reaktivierung der Altstadtstrecke am Montag, den 04.03.2013 um 19.00 Uhr
Eine Veranstaltung zum Thema »Herrichten der Altstadtbahn – wie geht‘s?« mit unseren Infrastrukturexperten Andreas Braun, Daniel Preis und/oder Walter Neumayer. Dabei soll gezeigt werden, wie das Herrichten Meter für Meter funktionieren könnte. Viele Wasserburger können sich die Instandsetzung mittlerweile gar nicht mehr vorstellen.

Das Schweizer Taktgefühl am Freitag, den 22.03.2013 um 19:00 Uhr im Paulaner
Vortrag von Herrn Hans-Peter Leu, Schweizerische Bundesbahnen SBB, Kommunikation Personenverkehr, Leiter internationale Beziehungen zum Thema Integraler Taktverkehr, SNPV in Metropolregionen etc.

Seit 2004 zeichnet die Allianz pro Schiene jeweils in den Kategorien Großstadtbahnhof und Kleinstadtbahnhof den »Bahnhof des Jahres« aus. Das Auswahlverfahren setzt sich aus Einsendungen von Fahrgästen und der Bewertung durch eine Jury zusammen. Bei den Stimmen der Fahrgäste kam in diesem Jahr in der Kategorie Kleinstadtbahnhof die Station Wasserburg Bahnhof auf den dritten Platz.

Beim Besuch durch die Jury hoben sich Beratung und Fahrkartenverkauf gegenüber allen Konkurrenzbahnhöfen hervor. Obwohl die Station im Wasserburger Ortsteil Reitmehring nicht Bahnhof des Jahres wurde, entschied der in der Jury vertretene Fahrgastverband PRO BAHN, das dort vorhandene Engagement mit einer Ehrenurkunde zu würdigen.

Die Übergabe dieser Urkunde erfolgt am Samstag, den 27.10.2012, um 9.30 Uhr durch den Ehrenvorsitzenenden von PRO BAHN, Karl-Peter Naumann. Medien und Öffentlichkeit sind zu diesem Termin am Bahnhof in Wasserburg-Reitmehring herzlich eingeladen.

Die Jury der Allianz pro Schiene stellt in ihrer Bewertung auch fest, dass es dem Bahnhof etwas an Lebendigkeit fehlt. Die Ursache hierfür ist in der Randlage des Bahnhofs weitab von der Wasserburger Altstadt zu suchen. PRO BAHN und engagierte Wasserburger plädieren daher dafür, dass auch das Herz Wasserburgs seinen Bahnanschluss zurück bekommt. Eine wieder in Betrieb genommene Altstadtbahn kann die Lebendigkeit sowohl des Bahnhofs als auch der Altstadt verbessern.